Ein Buch, das ins geheimnisvolle, alte Ägypten entführt

“ Kommen Sie bitte weiter, meine Herrschaften. Nicht zurückbleiben.“

Mit diesen Worten beginnt der erste Teil von „Die Barke des Re – Das Geschenk des Osiris“, der den Leser auf eine spannende Reise in die Vergangenheit mitnimmt und dieser Satz soll auch stellvertretend für das Leseerlebnis sein, denn hier wird man wirklich nicht zurückbleiben können, die Seiten werden nur so dahin fliegen.

Wir befinden uns im Ägypten zur Zeit des Ramses VI. Im Tempel von Abydos passieren merkwürdige Dinge, Bauholz verschwindet, Arbeiter erscheinen nicht, Priester kommen zu unglaublichem Reichtum und zu allem Überfluss liegt auch noch der Pharao im Sterben. Daher soll der junge Priester Amunhotep dort nach dem Rechten sehen, doch ihm werden dabei von intriganten Missgönnern so manche Steine in den Weg gelegt. Zur gleichen Zeit muss sich der Händler Ibiranu in Theben verzweifelt gegen seinen Konkurrenten durchsetzen, der ihm das Geschäft zu zerstören droht. In welchem Zusammenhang stehen dazu die in Theben vermehrt auftretenden Giftverkäufe und welche Rolle spielt dabei Satra, die ein mysteriöses Geheimnis zu umgeben scheint?
Wird Ramses‘ Sohn Itiamun das Gleichgewicht der Maat wiederherstellen können?

Dadurch, dass der Prolog in der Moderne mit einer Touristengruppe beginnt, die das Grab von Meritusir besichtigen, wird man sanft an das Thema herangeführt und es werden schon einige Andeutungen gemacht. Natürlich kommen auch hier so einige Personen mit ägyptischen Namen vor, jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, denn das Namensregister hilft einem weiter und die wirklichen Hauptpersonen beschränken sich auf eine überschaubare Zahl. Außerdem hat jeder von ihnen einen außergewöhnlichen Charakter, wodurch es gar nicht zu Verwechslungen kommen kann. Anke Dietrichs Schreibstil ist klar und flüssig, man gerät beim Lesen nicht ins Stocken, und er lässt die Nillandschaft, die Tempel und den Palast von Luxor vor dem inneren Auge auferstehen. Die Zeit der Pharaonen wird hier spannend und interessant geschildert, man erfährt einiges über die Kultur der Ägypter, den Lebensstil im Tempel und bekommt Einblicke in Gerichts- und Staatswesen. Natürlich dürfen auch die obligatorischen Grabräuber und mysteriösen Todesfälle nicht fehlen. Spannung erhält die Geschichte auch durch die unterschiedliche Gestaltung der Charaktere, schnell entwickelt man Vorlieben oder Hass, leidet und freut sich mit ihnen oder wünscht ihnen den Tod. Auch wenn das Ende etwas abrupt kam, „Das Geschenk des Osiris“ ist ein gelugener Auftakt dieser Trilogie

Für Ägyptenfans ein Muss!

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Ein Kommentar zu “Ein Buch, das ins geheimnisvolle, alte Ägypten entführt

  1. Johnd743 sagt:

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