Lesestatistik September

Der September war für mich lesetechnisch leider nicht sehr erfolgreich.
Ich habe ewig an einzelnen Kapiteln gelesen und kam nie weiter, daher ist die
Ausbeute nicht sehr groß. Hoffentlich wirds im Oktober besser.
Aber dann beginnt ja auch schon die gemütliche Lesezeit, in der man sich
abends Kerzen anzündet, in eine Decke gewickelt Tee trinkt und dazu in einem
Buch schmökert.

Diesen Monat habe ich 4 gelesen, das sind somit nur 1.239 Seiten, wobei hier Der Eid der Heilerin
wahrscheinlich die Statistik ein bisschen rettete.

Ein Highlight war für mich die Biographie über Cornelia Funke. Man hat durch Hildegunde Latsch, ein Bekannte
der Familie tiefe Einblicke in Funke’s Leben bekommen, sowohl privat, als auch in ihre striftstellerische Karriere.
Das dürfte so ziemlich jeden Leser begeistern, der das geschrieben Wort liebt und das Geschichtenerzählen, den
genau das ist Cornelia Funke’s Lieblingsbeschäftigung, das Erzählen.

Nur mäßig begeister hat mich dagegen der erste Teil von Das Tal. Ich hatte ja schon so viel Gutes gehört, aber
irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Es war mir wohl nicht „dramatisch“ genug… ein Buch mehr,
das sich in die Reihe der Highschool stories eingliedert. Daher werde ich, denke ich mal, die Reihe vorerst nicht
fortsetzen, vorallem da ja inzwischen auch schon, was weiß ich wie viele Nachfolger erschienen sind.

Der Eid der Heilerin, ein Mittelalterbuch, das ich in Australien schon mal auf Englisch angefangen hatte, aber
es nicht geschafft hatte zu Ende zu lesen, war ganz ok. Es spielte eben in England und ich liebe Bücher, die das
England der Vergangenheit (und auch der Gegenwart) als Handlungsort haben aber teilweise ging es da ja schon
ganz schön her, wenn ihr wisst was ich meine ;), aber das ist in Historischen Romanen im Allgemeinen meist so
und im Besonderen in mittelalterlichen, wo die Männer über die Frauen verfügen konnten wie sie wollten.

Ganz ok war auch Die letzte Nacht der Titanic, ein Bericht über den Untergang, gespikt mit vielen, vielen
Zeugenberichten. Die Titanic hat mich schon immer fasziniert, allgemein „Katastrophen“, am liebsten hätte ich
jemand würde die Titanic nachbauen und man könnte wie in einem Museum darin herumwandeln. Daher wollte ich
dieses Buch sehr gerne lesen. Es ist auch sehr interessant, die vielen Perspektiven vom Erste Klasse Passagier über Kapitän,
Maschinist bis zum Ausguck im Krähennest zu erfahren, aber der Erzählstil ist teilweise sehr langatmig.

Da dieser Monat nicht so glänzend war, werden erstmal keine ausführlichereren Rezensionen folgen

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